Und schon beginnt der liberale Monat-5-Plan.

In den vergangenen Tagen der sozialistischen Republiken gab es eine Wirtschaftsordnung, die sich zentral auf eine fünf-Jahres Kalkulation stützte. Wie wir alle wissen hat das unglaublich toll funktioniert – nämlich gar nicht. Statt dessen produziert man in der freien Marktwirtschaft von allem zuviel, dann fehlt nichts. Das funktioniert ebenso toll – also auch nicht.  Vermutlich deswegen wird die Sache mit dem Plan bei der FDP wieder ruchbar.

Nach der nicht sonderlich überraschenden Wahlniederlage der Liberalen am vergangenen Sonntag beginnt nun das Theaterstück mit dem schönen Titel: „Machen wir Christian Lindner oder so zum Nachfolger“. Bereits im vergangenen Jahr war oftmals an der Parteiführung von Guido Westerwelle gekratzt worden, indes hatte ihn keiner absägen wollen.

Und das folgte durchaus einer Strategie. Wer glaubt daß der jetzt beginnende Nachfolgertanz um Guido Westerwelle etwas anderes ist als eine sorgfältig durchchoreographierte Wählerbespaßungsveranstaltung, der irrt. Der Tanz der Unwahrheit, wie Stephen King es umschrieben hätte, muß nun darstellen, daß die junge, selbstverständlich anständige Nachfolgeelite rund um den „Newcomer“ Christian Lindner eine bürgerrechtliche Revolution (Leutheusser-Schnarrenberger) eine sich selbstverständlich widersetzende Westerwelle-Gruppe hinfortputscht.

Das aber wird nichts ändern – oder doch?
Wie Tom Strohschneider im Freitag heute feststellte ist die FDP in einer programmatischen Sackgasse aus der sie so ohne weiteres nicht mehr herauskommt. Auch wenn im Mai Westerwelle gestürzt werden sollte, wer wächst denn da nach? Philipp Rösler, der mit dem Cheflobbyisten der Pharmaindustrie seine Gesundheitsreform machte? Christian Lindner, der mittlere Einkommen bei den oberen 25% ansiedelt?

Oder jemand mit echter Einstellung und eigener Meinung, wie die Bundesjustizministerin und FDP-Vorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, wie die SZ spekuliert?
Gerade Schnarrenberger wäre interessant. Sie kommt eher aus der Bürgerrechte – Ecke, die einstmals das Markenzeichen der FDP gewesen ist und die man heute wohl als linksliberal bezeichnet. Unter Helmut Kohl lehnte sie den großen Lauschangriff ab und trat zurück, das verlangt Hochachtung. Aber ist das nicht zu unangepasst für eine Gruppe von Figuren wie Martin Lindner? Möglich, daß Frau Leuthheusser-Schnarrenberger die FDP verändern könnte.

Hoffen wir, daß die FDP nicht auch noch Frau Leutheusser-Schnarrenberger verändert.

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Von irrationaler Freude

Am vergangenen Tage dieser Republik haben die Bürgerinnen und Bürger in drei Bundesländern gewählt – und CDU und FDP eine heftige Klatsche verpasst. besonders die FDP flog – zu recht – aus dem Rheinland-Pfälzischen Parlament und schaffte nur mit Mühe den Wiedereinzug in Baden-Württemberg. Das ist positiv. Die Ergebnisse der SPD sind es nicht.

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Unverständlich der frenetische Jubel der Genossen in Bund wie den Ländern ob der Wahlergebnisse. Um es mal ganz ohne Scheuklappen zu sagen: Die SPD hat eine historische Niederlage eingefahren. Noch knapp 23% der Wähler (15,29% der Wahlberechtigten) in Baden-Württemberg und 35% der Wähler (22,06% der Wahlberechtigten) im Herzland Rheinland-Pfalz gaben den Sozialdemokraten ihre Stimme. Vermutlich ist das der Grund, warum Jörg Schönenborn so verhalten erfreut guckte.

Alle Parteien die verloren hatten erklärten ihre Niederlage mit dem Atomthema, das den Grünen halt so genützt hätte, aber so ganz stimmt das nicht. Die Werte der SPD werden nicht mehr mit der SPD identifiziert. Deswegen nützt die Schwäche der vermeintlich „bürgerlichen“ Parteien nicht der SPD.

Die Grünen sind im Augenblick natürlich trendy, aber das wird sich vermutlich schnell auszaubern. Es ist unwahrscheinlich, daß die Grünen Stuttagrt 21 kippen können und bislang ist hinter dem Ruf „Abschalten!“ noch nicht hinaus klar gemacht worden, was man denn mit den alten Atomkraftwerken eigentlich tun will. Die Dinger strahlen nämlich noch ein paar hundert oder tausend Jahre. Alleine das geregelte Herunterfahren wird ca. 2 Jahre in Anspruch nehmen, die „Entsorgung“ der Brennstäbe ist ebenso wie die „Entsorgung“ der Gebäude noch gar nicht geklärt. Und das wird richtig teuer weil die Betreibergesellschaften mit Sicherheit „irgendwie pleite gehen“ und ihren Abfall natürlich dem Staat, also uns um den Hals hängen.

Somit werden die Grünen ihren Wählern erklären müssen warum vieles von dem versprochenen dann doch nicht geht – und warum daran „keiner gedacht hat“. Eine Aufgabe, der sich auch die anderen Parteien noch stellen müssen, dies aber nicht als Kernelement haben. Es könnte also durchaus sein, daß sich der erste Wahlsieg der Grünen langfristig als Bumerang erweist.

Von den seltsamen Gestalten…

An den vergangenen Tagen dieser Republik saß ich des öfteren in meiner liebsten Stammkneipe und beobachtete das Publikum. Das ist in Schwabing-Maxvorstadt besonders interessant.

Ein nicht unerheblicher Teil der öfter mal kommenden Gäste ist – die Studenten mal außen vor gelassen – Künstler oder zumindest irgendwie in der Szene verankert. Nicht wenige malen, dichten oder musizieren – die KostBar wird jeden Freitag von einer wirklich tollen Musikertruppe heimgesucht die wirklich ordentlich Stimmung machen können.

(Es gibt davon eine Reihe eher unbrauchbarer Videos auf Youtube)

Was aber zeichnet so einen hübschen Laden noch aus? Genau, die Exzentriker. Da ist der alte Sozialdemokrat der irgendwie zum Inventar gehört, wenig trinkt und immer zu Abend ißt und der, fragt man ihn, eine Menge aus seiner Zeit zu erzählen weiß. Da ist die Dichterin, die über Morgensonnen schreibt und ein wenig, naja, eigen ist. Sie erzählt gerne allen im Semiselbstgespräch mit ihrem Hund wie es ihr („uns“) geht und auch gerne den Text des Liedes, das man grad hört. Der Hund, ein Cairn Terrier, (Solche Frauen haben immer Cairn Terrier, die sind serienmäßig irgendwo eingebaut) ist nicht überfüttert und heißt natürlich Romeo – und er ist treu genug, den Satz „gell, wir sind müde heute“ schwanzwedelnd und mit lebhaftem Kläffen zu bestätigen.

Da gibt es den Stammtisch vom Ring christlicher Studenten, der bewegt und engagiert wirkt, selbst bei der Geselligkeit. Dann gibt es da die Spiegelleser, sind einige an der Zahl, die nach Feierabend kommen und das Spiegelarchiv des Besitzers durchgehen und gerne mit den Malern diskutieren, die hier regelmäßig Ausstellungen haben. Die IT’ler, die nach Feierabend die Welt retten und hier stundenlange philosophische Gespräche führen.

Der Wirt, ein Inder, hat abends öfter das Besitzerpärchen des japanischen Restaurants nebenan zu Gast, wenn diese schließen. Dann trinkt sie, eine unglaublich gesittete, wohldiszilpinierte Dame vom alten Schlag eine Tasse Tee und er ein Glas Bier und beide starren in ihr Getränk. Ich habe sie noch nie miteinander reden hören, frage mich aber oft, ob sie gerade beide ein Stück ihrer Vergangenheit sehen – und ob es wohl das gleiche Stück ist.

Natürlich darf die Münchner SchickiMicki nicht fehlen, auch wenn sie hier eher zahnlos auftritt, die findet man eigentlich immer weiter vorne, näher bei der Bushaltestelle. Das sind die, die ein Risotto bestellen, aber kein schwarzer Pfeffer bitte, oder einen Zwiebelrostbraten – geht das auch ohne Zwiebeln? Die ihren Tisch nach Feng Shui Regeln neu gestalten und die Kerze immer links oben hinstellen – wie die das lösen wenn sie sich gegenüber sitzen habe ich noch nicht ergründet.

Hier findet sich, in meiner kleinen gemütlichen Münchner Kneipe so ziemlich alles an Persönlichkeiten, was ein Schriftsteller sucht wenn er nach Figuren und Charakterkonzepten Ausschau hält.

Ein Charakter fehlt seit genau einem Jahr hier allerdings: Erika. Erika war so um die 80 Jahre alt und setzte sich immer zu den jüngeren Besuchern. Sie diskutierte lebhaft mit und hatte eine Menge Frohsinn, Erfahrung und eine Jugendlichkeit, um die sie gute 50% der Studenten beneidet hat. Sie blieb stets bis Feierabend weil sie nicht gut zu Fuß war – der Wirt brachte sie dann nach Hause und kümmerte sich um sie. Er kaufte auch hin und wieder für sie ein oder fuhr sie mal zum Arzt.

Genau heute vor einem Jahr fand er Erika in ihrem Sessel. Sie ist einsam gestorben.

Facebook-Anwendungen, die das Leben nicht braucht. Die aber das Leben bereichern.

Im schulischen Alltag dieser Republik gibt es einen Umstand, den ein Schüler wie ich, der (zu seinem großen Glück) im Prä-Facebook-Zeitalter zur Schule ging, erst von außen wahrnehmen mußte: Online-Schüler-Erlebnis-Seiten.

Angesichts der Tatsache, daß auf seiten wie geschaut.com hauptsächlich olle Kamellen auftauchen, sprich: Schülersprüche die ich den Schülersprüche-Büchern meiner Eltern gelesen hatte (Was bedeutet daß die zu dem Zeitpunkt schon biblisches Alter hatten!) ignoriere ich normalerweise derartige Nachrichten die mir insbesondere meine Nachhilfeschüler immer wieder gönnen.

Weil aber die Weisheit oftmals durch Narren und Kinder kundgetan wird lese ich es dann doch immer mal wieder. Neben hin und wieder recht belanglosem Kalauertum finden sich dann geniale Perlen. Wer auch immer der Autor dieses Stück Textes ist, ich würde ihn gerne mal kennenlernen.

Pizzabestellung im Jahr 2090
Pizzamann: „Danke, dass Sie Pizza Hut angerufen haben. Kann ich Ihre …“
Kunde: „Hi, ich möchte etwas bestellen.“
P: „Kann ich bitte erst Ihre NIDN haben?“
K: „Meine Nationale ID Nummer, ja, warten Sie, die ist 6102049998-45-54610.“
P: „Vielen Dank, Herr Schwardt. Sie wohnen in der Rosenstrasse 25 und Ihre  Telefonnummer lautet 89 568 345. Ihre Firmennummer bei der Allianz ist 74 523 032 und Ihre Durchwahl ist -56. Von welchem Anschluss aus rufen Sie an?“
K: „Hä? Ich bin zu Hause. Wo haben Sie alle diese Informationen her?“
P: „Wir sind an das System angeschlossen.“
K: (seufzt) „Oh, natürlich. Ich möchte zwei von Ihren Spezial-Pizzen mit besonders viel Fleisch bestellen.“
P: „Ich glaube nicht, dass das gut für Sie ist.“
K: „Wie bitte??!!“
P: „Laut Ihrer Krankenakte haben Sie einen zu hohen Blutdruck und extrem hohe Cholesterinwerte. Ihre Krankenkasse würde eine solche ungesunde Auswahl nicht gestatten.“
K: „Verdammt! Was empfehlen Sie denn?“
P: „Sie könnten unsere Soja-Joghurt-Pizza mit ganz wenig Fett probieren. Sie wird Ihnen bestimmt schmecken.“
K: „Wie kommen Sie darauf, dass ich das mögen könnte?“
P: „Nun, Sie haben letzte Woche das Buch ‚Sojarezepte für Feinschmecker‘ aus der Bücherei ausgeliehen. Deswegen habe ich Ihnen diese Pizza empfohlen.“
K: „Ok, ok. Geben Sie mir zwei davon in Familiengrösse. Was kostet der Spass?“
P: „Das sollte für Sie, Ihre Frau und Ihre vier Kinder reichen. Der Spass, wie Sie es nennen, kostet 45 Euro.“
K: „Ich gebe Ihnen meine Kreditkartennummer.“
P: „Es tut mir leid, aber Sie werden bar zahlen müssen. Der Kreditrahmen Ihrer Karte ist bereits überzogen.“
K: „Ich laufe runter zum Geldautomaten und hole Bargeld, bevor Ihr Fahrer hier ist.“
P: „Das wird wohl auch nichts. Ihr Girokonto ist auch überzogen.“
K: „Egal. Schicken Sie einfach die Pizza los. Ich werde das Geld da haben. Wie lange wird es dauern?“
P: „Wir hängen ein wenig hinterher. Es wird etwa 45 Minuten dauern. Wenn Sie es eilig haben, können Sie sie selbst abholen, wenn Sie das Geld besorgen, obwohl der Transport von Pizza auf dem Motorrad immer etwas schwierig ist.“
K: „Woher wissen Sie, dass ich Motorrad fahre?“
P: „Hier steht, dass Sie mit den Ratenzahlungen für Ihren Wagen im Rückstand sind und ihn zurückgeben mussten. Aber Ihre Harley ist bezahlt, also nehme ich an, dass Sie die benutzen.“
K: „@#%/$@&?#!“
P: „Achten Sie lieber darauf, was Sie sagen. Sie haben sich bereits im Juli 2006 eine Verurteilung wegen Beamtenbeleidigung eingefangen.“
K: (sprachlos)
P: „Möchten Sie noch etwas?“
K: „Nein, danke. Oh doch, bitte vergessen Sie nicht, die beiden kostenlosen
Liter Cola einzupacken, die es laut Ihrer Werbung zu den Pizzen gibt.“
P: „Es tut mir leid, aber die Ausschlussklausel unserer Werbung verbietet es uns, kostenlose Softdrinks an Diabetiker auszugeben.

Ich fand das brillant. Man könnte drüber nachdenken, warum das ausgerechnet bei Facebook mehr als 7.000 Fans hat…

Von den neuen Mugus – und einem verzweifelten Aufruf an Frau Preston

Man fragt sich ja wirklich, warum man Spammer nicht zuspammen sollte. Aug‘ um Auge, oder wie war das?  Dummer Weise bin ich der Bibel tatsächlich nicht abgeneigt und die wohl am meisten zitierte Stelle (2.Buch Mose, 21)  ist ein Vorschlag für ein Strafgesetzbuch, das halt nie so richtig Auflage fand, wohl aber als „gerecht“ empfunden wird.

Na – ich mach da jetzt keine Diskussion zu auf, aber ich handle mal ganz wörtlich und Spamme Frau Preston zu:

Dear Preston,

I found a Western Union Office nearby. So I sended the money by the moneybookers email to

Mr. Lucas Hammond,
London EC2P 2EJ
United Kingdom

because of the long Time you had to wait – sorry for that but the informations in the moneybookers mail were wrong – I’ve send you 1.000€. Hope, this is okay for you.
Western Union gave me a transaction number. Maybe you need it. It’s 3504573666

with greets,
Kunze

Boah. Das gruselige ist ja gar nicht der Inhalt sondern die Sprache – gut daß ich dafür verantwortlich bin, dann kann ich mich gleich wieder ein wenig bemitleiden weil die gute Frau nicht mehr auf mich reagiert. Wer spendet mir Trost im einsamen Kampf?

Aber ich habe einen Kollegen.
Er ist Pfarrer in Wismar für eine kleine Gemeinde von homosexuellen Karottenpflückern. Er dient in der Pfarreikirche St. Wutschnaubingen und lebt in der Tittentasterstrasse 6. Hier ist das Straßenschild dazu:

(c) by Lung, Herkunft Wikipedia

Nun, auch er hat ein paar interessante Kontakte geknüpft, diesmal allerdings wirklich nach Afrika. So zum Beispiel zu:

  • Loteria nacional (jim@fenpig.com)
    Die hat ihm folgendes geschrieben: 

    Achtung Sieger,
    Es wird empfohlen, um die Anlage in dieser Mail zu цffnen und sich mit Ihrem Anspruch-Agent sofort fьr Ihre Preisfonds.
    Mit freundlichen
    Dr.Pravna Sluzba

    Da wird es einem aber anders. Ein Anspruch Agent ist unterwegs um meine Presfond… ja, was eigentlich? Gut, ich finde es wirklich nicht fair Leuten, die kein Deutsch können das immer um die Ohren zu hauen. Aber dem Übersetzungsprogramm, das die nutzen.

    Also, Pater Normal wird antworten. So ungefähr:

    Hallo Sluzba,
    Es ist zu erkennen dass keine Anlage nicht mitgeschickt worden ist.  bitte schicken sie agent nochmal zu.

    otto

    Otto Normal
    Pfarrer zu St. Wutschnaubingen
    Tittentasterstraße 6
    23966 Wismar

Allerdings gibt es weitere finstere Gestalten, die Ottos Hilfe benötigen oder ihm etwas Gutes tun wollen. So schrieb mich dieser wohlmeinende Mitmensch an:

  • Tracey Didane:

    Betreff: AUFMERKSAMKEITS-BEGUNSTIGTER
    Datum: Wed, 16 Mar 2011 23:00:54 +0200
    Von: TRACEY DIDANE.
    Antwort an: bronxsecsaa@rediffmail.com
    An: undisclosed-recipients:;

    INTERLOTTOEUROPE/LOTTO PROGRAMM
    MADRID OFFICE OFFIZIELLE MITTEILUNG
    VON SITZ DES PRASIDENTEN
    INTERNATIONALE PROMOTION-GEWINNZUTEILUNG
    REFERENZ NUMMER:MH25456010-ESP

    AUFMERKSAMKEITS-BEGUNSTIGTER
    REFERENZNUMMER: MH25456010-ESP
    BEARBEITUNGSNUMMER: PC88/00133/IPD/10

    Hiermit informieren wir Sie darьber, dass Sie durch Ihre Teilnahme bei
    der Neujahr Promotion der am 16 Marz 2011, mit Ihrer namentlichen
    Regristrierung vom 10TH Marz 2011 unter der Losnummer 031-1127-841 mit
    der Seriennummer 2364-58, automatisch fьr die Losziehung der 3 (dritten)
    Kategorie unter Ihrer pers?nlichen GLUCKSNUMMER 21-22-37-39-41-49
    angemeldet wurden.

    In dem Jackpott der 3 Kategorie, befanden sich unglaubliche
    Ђ25,257,690,00 , EUROS (FUNF UND ZWANZIG MILLIONEN, ZWEI
    HUNDERT SIEBEN UND FUNFZIG TAUSEND,SECHS HUNDERT UND NEUNZIG EURO)!!!
    Sie dьrfen sich zu den glьcklichen Gewinnern dieses Jackpotts z?hlen,
    und haben somit insgesamt Ђ800, 000.00(ACHT HUNDERT TAUSEND EURO)
    gewonnen, Herzlichen Glьckwunsch!!!

    Ihr Gewinn wird momentan unter Ihrem Namen bzw unter dem
    Referenzsnummer: MH25456010-ESP bei unserer Sicherheitsfirma verwart.
    Da es sich bei Ihrem Gewinn um einen gr?sseren Betrag handelt, m?chten
    wir Sie in Ihrem Interesse darum bitten, diese Angaben, insbesondere
    Ihren Code, niemandem anzuvertrauen, damit gewahrleistet ist, dass Sie
    den alleinigen Anspruch auf Ihren bereits oben genannten Gewinn haben.

    Um Ihren Lotteriegewinn zu beanspruchen, wenden Sie sich bitte an Ihren
    pers?nlichen Betreuer,Dr Carlos Fernandez Foreign operation IGNACIO
    VERSICHERUNGS FIRMA SA unter der Telefonnummer: 0034 603 168 046 oder
    Email: ( postal.postal@post.com ) ,damit wir Ihnen Ihren Gewinn
    auszahlen, bzw auf das Konto Ihres Wunsches ьberweisen k?nnen.

    BITTE AUSFUILLEN DEIN DATAS AUS UNTEN.
    1. NAME: _______________________________________________
    2 NACH NAMEN________________________PLZ______________
    3.ADRESSE_____________________________________________
    4.NATIONALITAT:_____________________BERUF_____________
    5.GEBURTSDATUM:_______________________________________
    6.STAT:_______________________________________________
    7.TELEFON:____________________________________________
    8.MOBIL:______________________________________________
    9.FAX:________________________________________________
    10 GESCHLECHT:_____________E-MAIL ADRESSE______________

    Bitte beachten Sie, dass jeder Gewinn nur bis zum 31st Marz 2011
    ausgeh?ndigt werden kann, da ansonsten Ihr Anspruch auf das Geld
    ungьltig wird, und danach Eigentum des MINISTERIO DE ECONOMIA Y HACIENDA
    WIRD!
    Ausserdem informieren wir Sie darьber, dass Ihr Gewinn bis zu Ihrer
    Anfrage bei der IGNACIO VERSICHERUNGS FIRMA SA unter Ihrem Namen
    versichert wurde und daher Ihr Gewinn-Betreuer 10% Ihres Gewinns
    zustehen. Die IGNACIO VERSICHERUNGS FIRMA SA. wьnscht Ihnen viel Spass
    mit Ihrem Gewinn!

    Die oben genannten
    Anforderungen sind erforderlich.
    Gluckwunsche noch einmal.

    Herzlichs
    TRACEY DIDANE.
    VICE PRESIDENT.

    Das ist ja wundervoll. Endlich kann Paterotto seine Kirche renovieren – ein rosa Altar hat es ihm angetan.

    Hallo,

    das mich unglaublich tun freuen. Sein Pater von kleines Kirche in
    grosses Stadt und brauchen immer Geld für armes Menschen! Wie
    geschrieben hat Matthäus in 5,13: Selig sind die Armen im Geist.

    Hier aber ist Ihre Information darüber wie dieses Blatt-Daten gefüllt ist:

    1. NAME: Otto Normal
    2 NACH NAMEN Pater Normal PLZ 23966
    3.ADRESSE Tittentasterstraße 6
    4.NATIONALITAT: Deutschland BERUF Pfarrer
    5.GEBURTSDATUM: 5.5.1955
    6.STAT: Deutscheland
    7.TELEFON: 039753/76768574
    8.MOBIL: Kleine Pfarreien nicht können bezahlen Mobile
    9.FAX: 039753/76768574
    10 GESCHLECHT: mit penis E-MAIL ADRESSE otto.normal_1955@web.de

    Wie macht die Ignacio Versicherung Firma SA ihren ANspruch zur Getung?

    Auch Herzlich
    Otto Normal

Glauben Sie, das war es schon? Einen habe ich noch, und der ist an Dreistigkeit nur noch schwer zu überbieten:

  • Am 13.03.2011 21:38, schrieb Mr. Bright Kattah:
    Bright Kattah
    Trust Towers Building,
    5th Floor, Suite #1,
    Farrar Av. Asylum Down,
    P.O. Box CT1466
    Accra
    Ghana
    http://www.lawtrust.com.gh
    kttbrght@mail.com

    Ich weiЯ, Sie kennen mich nicht und ich kenne Sie nicht, mein Name ist Herr Bright Kattah eine mit arbeiter in die law Trust Company, also ist dieses Geschдftsersuchen nicht nur fьr mich, aber auch fьr Sie ungewцhnlich. Dieses Geschдft ist dem Umstand zu verdanken, dass mein Klient aus seinem Heimatland Uganda, unter Lebensgefahr fliehen musste.
    Ich schreibe Ihnen in seinem Auftrag, mein Klient ist ein wohlhabender Geschaeftsmann aus Uganda, der in seinem Heimatland wegen seiner homosexuellen Ausrichtung verfolgt wird. In Uganda findet derzeit unter Praesident Yoweri Museveni ein regelrechter Kreuzzug gegen homosexuelle Menschen statt. Siehe:

    http://www.msnbc.msn.com/id/21134540/vp/35160634#34283419
    http://www.msnbc.msn.com/id/21134540/vp/35160634#34249049
    http://www.gayrightsuganda.org/

    Auch mein Klient muss um sein Leben fuerchten und aufgrund seines ehrheblichen Vermoegens, dessen sich einige korrupte Beamte gerne bemaechtigen wuerden, kann mein Klient nicht mehr in seinem Heimatland leben. Sein Besitz, Haeuser, Autos, Landbesitz in Hoehe von 150 Millionen US Dollar wurden bereits beschlagnahmt. Deswegen musste mein Klient ins Exil fliehen, wobei er sein letztes Vermoegen in Hoehe von 37Millionen US Dollar in einer anonymen Sicherheitsaufbewahrung in Ghana gelagert hat. Mein Klient steht in seinem Land unter Anklage und kann nicht selbst nicht an sein Geld und sich offen zeigen, da ihm die sofortige Abschiebung in sein Heimatland droht, im schlimmsten Fall kaeme das einer Todesstrafe gleich. Deshalb kann er nur unter einem Vorwand an sein Vermoegen: ueber einen Erben. Mein Klient muss das Geld scheinbar an jemanden vererben und dann kann er mit Hilfe des Erben wieder an sein Geld.
    Ich habe deswegen nach einer Person gesucht, die mir in dieser Hinsicht helfen kann, an dieser Stelle moechte ich Ihnen folgendes Angebot machen: ich darf Sie als Erben meines Klienten einsetzen, woraufhin das Erbe an Sie gehen wuerde. Danach teilen Sie das Geld mit meinem Klienten, wobei 30% der Vermoegens an Sie und 70% an ihn gehen. Wir brauchen einen Erben, der im westlichen Ausland lebt, damit niemand aus Afrika an das Vermoegen kommt und weil mein Klient sich in England niederlassen moechte.
    Das wichtigste bei der Abwicklung ist es, ein Vertrauensverhaeltnis aufzubauen, weil mein Klient, alle seine Hoffnungen und sein Geld in die Haende einer ihm unbekannten Person gibt. Dem ungeachtet bleibt uns aufgrund des zeitlichen Drucks keine andere Wahl, als schnell und unkonventionell zu handeln. Ich moechte, dass Sie verstehen, dass das Geschaeft bereits unter Dach und Fach ist, ich brauche lediglich Ihre Kooperation und Ihre Verlaesslichkeit, um diese Transaktion erfolgreich abzuschlieЯen. Ich werde in dieser Sache mein absolut Bestes geben, so dass die Transaktion reibungslos und schnell abgewickelt werden kann und ich hoffe, dass wir uns auf Ihr Vertrauen verlassen koennen. Bei uns gibt es ein passendes Sprichwort: „ To whom much is given, much is expected! „.
    Mein Klient hat vor, sich mit Ihnen personlich zu treffen, sobald die Dokumente ausgestellt sind und das Erbe transferiert ist, um das Erbe mit Ihnen aufzuteilen und damit er sich persoenlich fuer Ihre Zusammenarbeit bei Ihnen bedanken kann. Ich moechte bis auf Weiteres den Namen sowie den Aufenthaltsort meines Klienten nicht preisgeben, ob der oben beschriebenen Lage, in der sich mein Klient derzeit befindet.
    Aus verstдndlichen Grьnden, mцchte ich Sie bitten, unsere Kommunikation vertraulich zu behandeln. Sollte Interesse Ihrerseits bestehen, wьrde ich mich ьber eine baldige Kontaktaufnahme vorerst per E-Mail: kttbrght@mail.com zu jeder Zeit freuen, da ich in dieser Angelegenheit immer mehr unter zeitlichen Druck gerate.
    Ich hoffe, in Ihnen die Person gefunden zu haben, die uns, wenn auch nur mit ihrem Namen, weiterhelfen kann. Ich wuerde es sehr zu schaetzen wissen, wenn Sie mir antworten, auch wenn Sie nicht interessiert sein sollten, so dass ich meine Suche schnellstmoeglich fortsetzen kann, weil sich die Situation meines Klienten nicht verbessert.

    In diesem Sinne verbleibe ich,

    Hochachtungsvoll,

    Bright Kattah
    Support Staff
    Law Trust Company

Bei dem Knaben bin ich derzeit noch eine Antwort schuldig, denn da sollte die ganze Geschichte dann doch eine Spur boshafter ausfallen. Wer als Scammer auch noch diesen menschenunwürdigen Umstand mißbraucht, dem wird nicht einmal mehr Gott helfen.Auf gar keinen Fall sollte man auf derartige Mails hereinfallen.